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Wie bei den großen Filmpreisen abgestimmt wird

Wer abstimmt, worüber, und warum der beste Film nicht immer der Favorit ist.

Von MATHEUZERA-RedaktionVeröffentlicht am 1 Min. Lesezeit

Goldene Pokale auf schwarzem Hintergrund

Über die Oscars entscheiden die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Fachleute der Branche, die in Sparten wie Schauspiel, Regie, Drehbuch und Schnitt organisiert sind.

Zwei Stufen

  1. Nominierungen

    In den meisten Kategorien nominiert jede Sparte die Kandidaten ihres Fachs: Schauspieler nominieren Darstellungen, Regisseure die Regie. Den besten Film nominieren alle.

  2. Gewinner

    In der Endabstimmung können alle Mitglieder in fast allen Kategorien abstimmen.

Die Präferenzwahl

Beim besten Film nutzt die Academy eine Präferenzwahl: Jedes Mitglied ordnet die Nominierten vom Favoriten bis zum am wenigsten gemochten. Erreicht kein Film mehr als die Hälfte der ersten Plätze, scheidet der letzte aus, und seine Stimmen gehen an die nächste Wahl auf jedem Stimmzettel. Das wiederholt sich, bis ein Film die Mehrheit hat.

Dieses System begünstigt Filme, die viele weit oben einordnen, auch wenn sie kaum jemandes erste Wahl sind. Darum kann ein Favorit, der polarisiert, gegen einen Film verlieren, den alle mögen.

Quellen und Verweise