Shōnen, Seinen, Shōjo, Josei: was die Begriffe bedeuten
Die meistgenutzten Etiketten bei Anime und Manga sprechen über Zielgruppen, nicht über Genres.

In Japan erscheinen Mangas meist zuerst in wöchentlichen oder monatlichen Magazinen, und jedes Magazin zielt auf ein Publikum. Daher kommen die Zielgruppen-Begriffe: Sie bezeichnen die Leserschaft, die das Magazin im Blick hatte, nicht die Art der Geschichte.
- Shōnen: für junge Jungen. Magazine wie die Weekly Shōnen Jump haben viele berühmte Actionserien veröffentlicht.
- Shōjo: für junge Mädchen, oft mit Fokus auf Beziehungen und Gefühle.
- Seinen: für erwachsene Männer, mit reiferen Themen und anderem Tempo.
- Josei: für erwachsene Frauen, oft über Arbeit, Alltag und Beziehungen.
Ein Etikett ist keine Regel
Eine Actiongeschichte kann Seinen sein, eine Romanze Shōnen. Und jede Person kann jede Zielgruppe lesen. Das Etikett hilft, den Ton vorherzusehen, begrenzt aber nicht das Publikum.


